Home > Blog > Formeln für einen gelungenen Berufsstart

Der erste Schultag, der erste Kuss, die bestandene Führerscheinprüfung – es gibt Situationen im Leben junger Menschen, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Auch der Start ins Berufsleben ist für Dich ein neuer Lebensabschnitt.

Wir zeigen Dir, wie Dir der Einstieg ins Berufsleben gelingt und Du bei Deinem Ausbildungsbetrieb die ersten Bonuspunkte sammeln kannst. Legen wir mal los!

Vorab Infos besorgen

2015_0813_Formeln f gelungenen Start_1Es macht einen sehr guten Eindruck, wenn Du Dir ein paar Tage vor Ausbildungsstart telefonisch oder persönlich bei Deinem Ausbilder meldest und Dir ein paar Infos besorgt:

– Wann geht es morgens los?
– Was erwartet mich in den ersten Tagen?
– Wer ist mein Ansprechpartner am ersten Tag?
– Welche Dokumente muss ich noch mitbringen?

Meist erhältst Du von Deinem Ausbildungsbetrieb eine kleine Checkliste, welche Unterlagen Du am ersten Tag noch mitbringen sollst. Falls nicht, ruf vorher am besten an und erkundige Dich, welche Dokumente noch benötigt werden. Bringe diese mit: Sauber und ordentlich in einer Mappe, das versteht sich von selbst, oder?

Nur für Ausgeschlafene!

2015_0813_Formeln f gelungenen Start_2Pünktlichkeit am ersten Tag ist das A und O! Sei am besten 15 Minuten vor dem Arbeitsbeginn da. Fahre die Strecke ein paar Tage vorher mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Auto oder dem Moped/Roller ab – idealerweise zu der Zeit, zu der Du auch künftig losfahren möchtest. So kannst Du gleich testen, wie der Verkehr ist oder wie viel in den öffentlichen Verkehrsmitteln so los ist. Plane auch Verspätungen bei öffentlichen Verkehrsmitteln oder einen Stau mit ein.

Und ausgeschlafen solltest Du natürlich auch sein! Geh am Vortag frühzeitig ins Bett – auch wenn Du vor lauter Aufregung nicht gleich einschlafen kannst. Lies ein Buch, höre Musik und versuche, Dich zu entspannen: Freue Dich auf den nächsten Tag!

Frühstücke ordentlich an Deinem ersten Ausbildungstag – Du weißt ja nicht, wann Du im Betrieb Pause machen kannst. Es ist nun mal anders als in der Schule, von der Du feste Pausenzeiten kennst (und sich bestimmt Dein Magen gewohnheitsmäßig zu der Zeit melden wird.. Nimm Dir auch eine kleine Zwischenmahlzeit mit. Idealerweise packst Du etwas Leichtes ein, z. B. Obst oder ein belegtes Vollkornbrot.

Auch empfehlenswert: Traubenzucker.

Der Magen knurrt…

2015_0813_Formeln f gelungenen Start_3Feste Pausenzeiten kennst Du ja schon aus der Schule. Viele Betriebe haben feste Pausenzeiten, andere wiederum gestalten diese flexibel. Informiere Dich nach den Regelungen in Deinem Betrieb. Falle jedoch nicht gleich mit der Tür ins Haus, indem Du diese Frage zu einer Deiner ersten Fragen machst

Wenn Du zwischendurch einmal in Dein Brot oder in Deinen Apfel beißen möchtest, frage vorher nach, ob es am Arbeitsplatz erlaubt ist. Überlege aber, ob Du es möchtest, dass Krümel und sonstige Essensspuren auf Deinem Schreibtisch landen?!? Nicht, oder?

Nimm Deine Mahlzeiten entweder in der Kantine oder in den Sozialräumen ein. Hier kannst Du in Ruhe essen und nebenbei neue Kolleginnen und Kollegen kennen lernen.

Es gibt einen Kühlschrank und einen Herd/eine Mikrowelle, wo Du Dein mitgebrachtes Essen aufbewahren und zubereiten kannst? Sehr schön! Aber: Bitte den „Kühlschrank-Knigge“ beachten und nach dem Zubereiten und Essen die Küche sauber verlassen – oder willst Du gleich als Ferkel gelten?!?

Und tschüss bis morgen!

ortsschild - arbeit - feierabendFeierabend! Gerade die ersten Tage wirst Du ihn herbeisehnen, weil Du es nicht gewohnt bist, so viele Stunden am Stück konzentriert zu arbeiten.

Bestimmt weißt Du auch, wann Deine Arbeitszeit endet. Das bedeutet jedoch nicht, dass Du pünktlich am Zeiterfassungsgerät stehen sollst. Es macht auch keinen guten Eindruck, wenn Du die letzten 1 – 1 ½ Stunden vorher ständig auf die Uhr siehst.

Bevor Schluss ist, frage nach, ob Du noch etwas erledigen kannst. Verlasse Deinen Arbeitsplatz nie, ohne Deinem Ausbildungsverantwortlichen in der Abteilung Bescheid zu geben. Frage nach, ob Du Feierabend machen darfst.

Und noch etwas: Nimm Dir gerade in den ersten Wochen nach der Arbeit nicht zu viel vor. Das wird stressig und es kostet Dich zu viel Kraft. Ruhe Dich abends aus, mache leichten Sport – denke daran: der Ausbildungsstart ist nur etwas für Ausgeschlafene.